Dienstag, 29. Oktober 2019

Nikola Mahumtovic erhält den Prix Interiman-Humanys

Prix Humanys.jpg

Im Rahmen des Salon RH Suisse in Genf wurde erneut der Prix Interiman-Humanys verliehen, der wie jedes Jahr die beste Abschlussarbeit des Master of Advanced Studies in Personalwirtschaft (MRHC) auszeichnet. Für ihre Forschungsarbeit über die Mitarbeitermotivation in Krisenzeiten und die Rolle einer mitarbeiternahen Führung wurde Nikola Mahumtovic von Stéphane Gigon, Direktor von Humanys Solutions, ein Scheck im Wert von 7500 Schweizer Franken überreicht.

Bereits seit elf Jahren werden jedes Jahr rund zehn der mehreren Dutzend Abschlussarbeiten des Studiengangs MRHC einer Jury aus Wissenschaftlern und Branchenexperten zur Bewertung vorgelegt. Nur Arbeiten werden berücksichtigt, die die Höchstnote 6 erhalten haben oder eine Bewertung von mehr als 5, sich aber mit einer besonders interessanten Fragestellung befassen. Eines haben die Teilnehmer gemeinsam: Sie alle stammen aus der Berufswelt, wo sie in einer leitenden Position oder im operativen Bereich, als Berater oder Führungskraft tätig sind. Und sie möchten sich alle ein besseres Verständnis von den Grundlagen des Personalmanagements und der Personalwirtschaft aneignen.

Ein kaum erforschtes Thema

Nach Emilie Chevalley und Sophie Tambini, die sich 2018 für ihre Forschungsarbeit über die Einführung von Jobsharing bei Unternehmen in der französischen Schweiz über die Auszeichnung freuen durften, wurde der Prix Interiman-Humanys in diesem Jahr an Nikola Mahmutovic verliehen. Nikola Mahmutovic wurde 2017 bereits zusammen mit anderen für die beste interdisziplinäre Arbeit für das Projekt « StudForce » ausgezeichnet und befasst sich in ihrer Abschlussarbeit mit der Mitarbeitermotivation in Krisenzeiten und insbesondere der Bedeutung einer mitarbeiternahen Führung.

Bei der feierlichen Preisverleihung stellte die Preisträgerin ihre Forschungsergebnisse über ein Thema vor, das noch relativ wenig dokumentiert ist und so in den Augen der Jury von besonderem Interesse war. Die Abschlussarbeit wurde unter der Leitung von Erwan Bellard, wissenschaftlichem Mitarbeiter an der Universität Genf, erarbeitet und kam zu vier wichtigen Schlussfolgerungen: Erstens, « Es ist möglich, auch in einer organisatorischen Krise über motivierte Mitarbeiter zu verfügen », zweitens « Das gemeinsame Vorgehen der transformationalen und transaktionalen Führung hat einen positiven Einfluss auf die Motivation », drittens « Die transformationale Führung wirkt sich auch in Krisenzeiten bedeutend auf die LMX-Beziehung aus » und viertens « Die transaktionale Führung bietet Mitarbeitern in einem schwierigen Arbeitsumfeld Sicherheit, da sie den notwendigen Rahmen für die Umsetzung der Ziele und die Zufriedenheit der Mitarbeiter liefert ».

Der Prix Interiman-Humanys wurde Nikola Mahmutovic von Stéphane Gigon, Direktor von Humanys Solutions, überreicht.